Mein Weg - Meine Methoden...

Mein Weg - meine Motivation - meine Methoden

Aufgewachsen bin ich im Bochumer Arbeitermilieu. Mein Vater war Getränkehändler, so dass ich schon relativ früh mit dem Thema Alkohol in Berührung gekommen bin. Ich erlebte als Heranwachsender, wie fröhlich, schön und normal das Trinken sein kann, wurde aber auch mit den Schattenseiten konfrontiert, wenn Kunden meines Vaters am Alkohol erkrankten. Ich sprach die Sprache der "einfachen Leute" und kam mit ihrer Mentalität zurecht, stand als Jugendlicher solchen Krisensituationen jedoch hilflos gegenüber.

Was lag da näher, als sich während meines Psychologiestudiums speziell dem Thema "Sucht und Psychotherapie" zuzuwenden? Während dieser Zeit absolvierte ich mehrere Praktika, u.a. in der Abteilung für jugendliche Drogenabhängige einer Berliner Frauenjustizvollzugsanstalt. Ich hatte es dort sozusagen mit den "Schwestern" von Christiane F. zu tun, also mit den "Kindern vom Bahnhof Zoo". Außerdem war ich in einer Entzugsabteilung im Krankenhaus Berlin-Spandau beschäftigt, wo mir ein für mein weiteres Leben prägendes Ereignis widerfuhr: Ich sah dort den ersten Toten, der am Alkohol (im Delirium und an Leberzirrhose) gestorben war. Fortan war mir klar, dass es bei der Suchtarbeit nicht alleine darum geht, Menschen bei der Bewältigung einer Krankheit zu helfen, sondern sie vor dem Tode zu retten.

Auch in den weiteren Arbeitsstationen meines Lebens hatte ich immer wieder mit suchtkranken Patienten zu tun. Beim Berufsfortbildungswerk der DGB ging es um die sozialpädagogische Betreuung verhaltensauffälliger und suchtkranker bzw. -gefährdeter Jugendlicher, die wieder eine Arbeit bekommen sollten. In der Pharmaindustrie erhielt ich u.a. fundierte Kenntnisse über Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung von psychischen Erkrankungen. Und beim sozialpsychiatrischen Dienst schließlich leistete ich Coaching-Arbeit mit psychisch Kranken sowie Alkohol- und Drogenabhängigen. Ich machte Hausbesuche, ging mit den Patienten zu Ämtern, half ihnen bei Anträgen und der Arbeitssuche und versuchte alles, um sie "aus der Not" zu holen.

Mein Ziel war aber immer die Eröffnung einer eigenen Praxis, die ich schließlich im Jahr 2000 ganz bewusst im Berliner Wedding, einem Brennpunkt psychosozialer Not — der "Bronx" von Berlin sozusagen — einrichtete. Seitdem arbeite ich dort mit psychisch Erkrankten und Suchtkranken aller Art. Dabei habe ich es sowohl mit "einfachen Leuten" — vor allem auch Menschen mit Migrationshintergrund aus der Türkei oder dem Balkan — zu tun, als auch mit Ärzten, Richtern oder Anwälten, sowie ferner mit vielen Kriminellen, bei denen Tat, psychisches Leiden und Sucht oft eng miteinander einhergehen.

In der Folgezeit entwickelte sich meine Praxis zu einer der bekanntesten psychotherapeutischen Praxen in Berlin. Die starke Frequentierung führe ich darauf zurück, dass ich, wie bereits erwähnt, die Sprache der Leute spreche, sie auf Augenhöhe betrachte, Vertrauen aufbauen und zuhören kann. Dabei wende ich verhaltenstherapeutische Methoden an, coache und motiviere sie.

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